Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) begrüßt die Kandidatur des LSU-Mitgliedes Peter Kurth für das Amt des Oberbürgermeisters der Domstadt.

Der Landesvorsitzende der NRW-LSU Norman Krayer freut sich, dass somit endlich Kompetenz in das Kandidatenangebot zur Oberbürgermeisterwahl einzieht: “Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen braucht einen Sanierer mit Erfahrungen, wie sie ein Jurist und erfahrener Verwaltungsmanager Peter Kurth mitbringt. Köln verdient Qualität und Verlässlichkeit”.

Zugleich forderte Krayer die bürgerlichen Kräfte in Köln auf, Kurth als gemeinsamen Kandidaten zu unterstützen. Insbesondere unterstützte Krayer die Forderung des früheren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer, die FDP solle ihren ebenfalls schwulen Kandidaten Ralph Sterck zugunsten Kurths zurückziehen: “Homosexualität allein ist kein Kompetenzmerkmal. Einzig entscheidend sind Erfahrung, Führungsqualität und Bürgernähe”

Das Mitglied des Bundesvorstandes, Boris Ziegler aus Köln freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Peter Kurth: “Die Kandidatur Peter Kurths hat der Sache der Schwulen und Lesben in der Union schon viel gebracht” Nun gelte es, dass LSU und CDU gemeinsam um alle Wähler in Köln kämpfen.

Der gebürtige Rheinländer Peter Kurth trat 2005 der LSU bei und war bis 2001 Finanzsenator in Berlin. Am heutigen Dienstag, den 12. Mai 2009 wurde Peter Kurth offiziell von der CDU Köln ins Rennen geschickt.