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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, 15. Juli 2010 um 15:53 Uhr |
Am vergangen Wochenende nahm die Union das erste Mal mit einem Paradewagen am Kölner Christopher Street Day (CSD) teil. Die Resonanz auf den gemeinsamen Wagen der Jungen Union Köln, der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) NRW sowie der CDU war sehr positiv. Mit der Teilnahme wollte man vor allem deutlich machen, dass es auch in der Union eine immer stärker werdende pro-homosexuelle Lobby gibt. Bereits letztes Jahr setzte die Kölner CDU mit der Nominierung eines schwulen OB-Kandidaten ein Zeichen. Gekrönt wurde die Premiere auf Europas größtem CSD mit dem Sieg in der Kategorie „Bester Paradewagen“. Hierbei setzte sich die Union gegen die weiteren 100 Teilnehmer durch. „Wir möchten damit unter anderem das Engagement der Unionsmitglieder ausdrücklich loben“, sagte Markus Danuser, Vorstandsmitglied des KLuST. Vor tausenden Zuschauern auf dem Kölner Heumarkt nahmen MdL Marc Ratajczak, Ratsherr Niklas Kienitz, NRWs LSU-Vorsitzender Jens Bergmann und Kölns JU-Vorsitzender Florian Braun den Preis entgegen. Neben freier Platzwahl bei der Wagenaufstellung im nächsten Jahr konnten sich die Vertreter der JU/LSU/CDU über 30 Freikarten für die Eröffnungsparty der Gay Games in Köln freuen. Nach Worten des Dankes erklärte Florian Braun: „Wir wollen mit dieser Premiere ein Zeichen für Toleranz setzen. Das mit diesem Sieg unterstreichen zu können, ist überwältigend. Wichtig ist uns vor allem eins: Das alle wissen, dass jeder bei uns willkommen ist!“ Im Anschluss erklärte Jens Bergmann: „Teile meiner Partei haben leider nach wie vor eine ablehnende Haltung gegenüber schwulen Themen. Doch der heutige Tag hat gezeigt, dass die CDU auch eine andere, eine modernere und offenere Seite hat. Es freut mich außerordentlich, dass der CSD-Wagen nicht allein von der LSU, sondern gemeinsam mit JU und CDU organisiert wurde.“ |
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Geschrieben von: nkrayer
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Montag, 14. Juni 2010 um 00:00 Uhr |
Die Landesmitgliederversammlung der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Nordrhein-Westfalen hat am Wochenende in Köln einen neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender ist der 21-jährige Politikstudent Jens Bergmann aus Düsseldorf. Er löst damit Norman Krayer aus Engelskirchen ab, der nicht mehr zur Verfügung stand. Bergmann dankte Krayer für seine engagierte und zuverlässige Arbeit in den vergangenen zwei Jahren.
Neuer stellvertretender Landesvorsitzender ist Alfons Budde aus Köln, als Beisitzer wurden Christian Grobauer aus Iserlohn, Christoph Höltmann aus Korschenbroich und Carlo Vivaldi aus Köln gewählt. Der Essener Sebastian Enstrup komplettiert den Vorstand als neuer Schatzmeister.
Die LSU versteht sich als Interessenvertretung für Lesben und Schwule in der CDU/CSU und darüber hinaus. Ziel ist es, die Rechte von Lesben und Schwulen in Deutschland und Europa zu stärken und Diskriminierung zu beseitigen.
Hierzu merkt der neue Landesvorsitzende Bergmann an: „Wir können nicht akzeptieren, dass unsere Partei mit fadenscheinigen Argumenten wichtige pro-homosexuelle Gesetze, z.B. die Initiative zur Änderung des Grundgesetzartikels drei, blockiert. Zwar wächst auch in der Union die Anerkennung und Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben, aber im Vergleich zu den anderen Parteien gibt es noch viel zu tun. Wir als LSU wollen hierzu einen erheblichen Beitrag leisten.“
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