CSD Hamburg: Schwusos verbreiten Falschmeldung! PDF Drucken
Geschrieben von: nkrayer   
Freitag, 14. August 2009 um 07:06 Uhr

(Hamburg / Berlin, 13.08.2009) Bislang war es guter Brauch, dass die Lesben- und Schwulenorganisationen der Parteien das Ziel der Förderung von Akzeptanz, Antidiskriminierung und Gleichberechtigung über die Parteipolitik stellten. Mit dem Bundestagswahlkampf haben die Schwusos der SPD dieses Gentlemen's Agreement aufgekündigt. Besonders deutlich wurden die Versuche der parteipolitischen Vereinnahmung beim Hamburger CSD. Dabei schreckten diese nicht einmal vor Falschmeldungen zurück. So behauptet der Bundesvorsitzende der Schwusos in einer Pressemitteilung, die Bundesjustizministerin sei die Schirmherrin des CSD's in Hamburg. Das ist nicht nur falsch, sondern auch abwegig. Schirmherr war in diesem Jahr der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust.

Die Bundesjustizministerin selbst fand nicht einmal Zeit, am Paradeauftakt teilzunehmen. Das wäre für eine Schirmherrin wahrhaft blamabel gewesen. Die LSU (Lesben und Schwule in der Union) appellieren eindringlich an die Schwusos und ihre SPD, trotz der für sie schwierigen politischen Situation wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

Es ist wünschenswert, wenn diese nicht permanent durch Wahlkampfgetöse, wie sie von Frau Zypries in den letzten Wochen verursacht und in Hamburg von Schwusos und SPD in Reinform praktiziert wurde, erschwert wird. Bei sachlichen Umgangsformen ist nämlich auch mit der Union konstruktive Politik für Lesben und Schwule möglich, wie sich in der zurückliegenden Legislaturperiode gezeigt hat.

 


V.i.S.d.P.:
Reinhard Thole, Bundesvorsitzender der LSU Deutschlands

Pressekontakt:
Dirk Braitschink, Bundespressesprecher der LSU Deutschlands
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel. (0174) 900 14 63

 
Betreff "SCHWUSOS in Hamburg schockieren mit Nazivergleich PDF Drucken
Geschrieben von: nkrayer   
Freitag, 14. August 2009 um 07:04 Uhr
Skandal am SPD Stand auf dem Hamburg CSD. Auf ihrem Werbematerial fordern die SCHWUSOS Hamburg ein "tolerantes Land für alle".

Doch wie uns mehrere Passanten bestätigen hört die Toleranz bei Andersdenkenden auf.
Geschehen am Sonntag Nachmittag. Mehrere schwule Besucher des CSD möchten Informationsmaterial eines hochrangingen SCHWUSO- Mitglieds
nicht annehmen.  Sie erklären sie würden lieber CDU wählen. Daraufhin entgegnet ein Verteiler: "Das ist ja wie bei Schweinen, die sich
freiwillig beim Metzger auf den Tisch legen. "
Auf Nachfrage was dieser "tolerante" Schwuso über schwule CDU Mitglieder denke bekamen die drei die unglaubliche Antwort:"Hier bin ich total
intolerant. Das ist ja so, wie wenn die Juden früher Nazis gewählt hätten."
An dieser Stelle geht der Wahlkampf eindeutig zu weit. Ole van Beust als homosexueller OB der Freien Hansestadt wird mit so einer Aussage
verunglimpft, wie Tausende weitere bekennender homosexueller CDU Wähler.
Eine solche rassistische Aussage empört die gesamte Community und muss Konsequenzen haben.
Ingo Pohl, LSU Vorsitzender Nord:
Ich bin tief traurig, dass dies sich so abgespielt hat. Mehrere Schwusos fielen zwar durch aggressives Verhalten vor dem LSU Stand auf,
aber diese verbale Entgleisung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Johannes Kahrs trägt hierfür auch Mitverantwortung. Er prägt den Stil des Schwuso Wahlkampfes, war bei dem Vorfall persönlich anwesend und sein Diskussionsstil auf der Politdiskussion am Samstag war dermaßen undifferenziert und aggressiv, dass dies der Nährboden für derartige Intoleranz darstellt.
Die Äußerungen dieses Schwuso Aktivisten beleidigen nicht nur die Mitglieder der LSU, die sich seit Jahren erfolgreich für Gleichstellungspolitik einsetzen. Sie beleidigen alle Opfer des Naziterrors. Selbst überhöhten Alkoholkonsum lasse ich als Entschuldigung für diesen Vorfall nicht gelten.
Wir erwarten, dass die Schwusos und namentlich der Mann, der für den SPD Stand Verantwortung hat, Johannes Kahrs, das entsprechende Mitglied, dass auf Nachfrage, den Schwusos auch bekannt ist, einen Fortbildungskurs in Politik und Benehmen vermitteln und sich zu einer öffentlichen Entschuldigung durchringen.
 
V.i.S.d.P.
Ingo Pohl
Vorsitzender LSU Nord
 
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