Die Landesmitgliederversammlung der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Nordrhein-Westfalen hat am Wochenende in Köln einen neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender ist der 21-jährige Politikstudent Jens Bergmann aus Düsseldorf. Er löst damit Norman Krayer aus Engelskirchen ab, der nicht mehr zur Verfügung stand. Bergmann dankte Krayer für seine engagierte und zuverlässige Arbeit in den vergangenen zwei Jahren.

Neuer stellvertretender Landesvorsitzender ist Alfons Budde aus Köln, als Beisitzer wurden Christian Grobauer aus Iserlohn, Christoph Höltmann aus Korschenbroich und Carlo Vivaldi aus Köln gewählt. Der Essener Sebastian Enstrup komplettiert den Vorstand als neuer Schatzmeister.

Die LSU versteht sich als Interessenvertretung für Lesben und Schwule in der CDU/CSU und darüber hinaus. Ziel ist es, die Rechte von Lesben und Schwulen in Deutschland und Europa zu stärken und Diskriminierung zu beseitigen.

Hierzu merkt der neue Landesvorsitzende Bergmann an: „Wir können nicht akzeptieren, dass unsere Partei mit fadenscheinigen Argumenten wichtige pro-homosexuelle Gesetze, z.B. die Initiative zur Änderung des Grundgesetzartikels drei, blockiert. Zwar wächst auch in der Union die Anerkennung und Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben, aber im Vergleich zu den anderen Parteien gibt es noch viel zu tun. Wir als LSU wollen hierzu einen erheblichen Beitrag leisten.“