Für Solidarität und Aufklärung – gegen Ausgrenzung und Tabuisierung

Zum 1. Dezember: Der LSU-Bundesverband gedenkt der weltweiten AIDS-Opfer

 

Der Bundesverband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) ruft anlässlich des Welt-AIDS-Tages zu Solidarität mit den Betroffenen sowie Aufklärung und einen verstärkten Einsatz für Präventionsarbeit und Forschungsinvestitionen auf. „Nach wie vor ist AIDS nicht heilbar, sondern die Folgen der Krankheit sind nur in Grenzen beherrschbar“, erklärte Alexander Vogt, LSU-Bundesvorsitzender. „Aufklärung über die Wege der Infektion und wie man eine Ansteckung vermeiden kann, haben auch nach mehr als 30 Jahren Kampf gegen die Immunschwächekrankheit ihre Bedeutung nicht verloren. Unser Dank gilt deshalb allen Organisationen, Verbänden und Vereinigungen, die sich ehren- und hauptamtlich für Prävention und Aufklärung engagieren“, sagte Vogt. „Und natürlich gedenken wir an diesem Tag auch all jenen, die in den vergangenen Jahrzehnten ihr Leben durch AIDS verloren haben.“

Heute gelte es vor allem Solidarität mit den an AIDS erkrankten und HIV-positiven Menschen zu zeigen: „Mit dem offenen Gedenken, der Teilnahme an Veranstaltungen und auch dem Tragen der roten Schleife zeigen wir unsere Solidarität und setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Tabuisierung“, so Vogt weiter. Darüber hinaus seien weitere Investitionen in die Forschung auf der Suche nach einem Impfstoff und zur Behandlung der Erkrankten von hoher Bedeutung. „Und nicht zuletzt kann jeder Einzelne in unserer Gesellschaft durch einen offenen und angstfreien Umgang mit den Betroffenen zeigen, dass nicht die Krankheit über uns Menschen herrscht, sondern dass wir gemeinsam AIDS bekämpfen wollen.“

Zum Kampf gegen HIV und AIDS gehört untrennbar auch die Aufklärungsarbeit über sexuelle Vielfalt und Solidarität mit Lesben, Schwulen, bi- und transsexuellen Menschen. „Gesundheitliche Aufklärung kann nur einhergehen mit der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Sexualität“, betonte Alexander Vogt.

Pressemitteilung als PDF: 15-12-01_PI_LSU zum Welt-AIDS-Tag