Mit großer Freude reagierte die Landesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) Bayern Jane Thomas auf die Dienstrechtsreform des Beamtenrechts in Bayern. „Das ist ein wichtiger Schritt für die rechtliche Gleichstellung und die faktische Anerkennung von Lebenspartnerschaften. Ich bin sehr froh, dass die CSU-FDP-Koalition gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung die Beamten in Lebenspartnerschaften nun mit Eheleuten gleichstellt. Damit zeigt die CSU, dass sie eine moderne und zukunftsgestaltende Partei ist. Auch wenn viele es nicht geglaubt haben: Sie bewegt sich doch!“

Der Bayerische Landtag hatte diese Woche ein neues Dienstrecht für Beamte des Freistaates verabschiedet, das die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Besoldungs-, Versorgungs- und Laufbahnrecht vorsieht. Damit erhalten die Beamten ab dem 1. Januar 2011 beispielsweise die gleichen Familienzuschläge wie ihre verheirateten Kollegen.

„Damit sind lesbische und schwule Beamte in Bayern nun nicht mehr Beamte zweiter Klasse. Der Freistaat hat einen wichtigen Schritt zum Abbau von Diskriminierung von Lesben und Schwulen getan“, erklärt der Regionalvorsitzende der LSU Süd Jörg Ketelsen.

Der Bundesvorsitzende der LSU Reinhard Thole unterstreicht, dass erneut ein unionsgeführtes Bundesland ein deutliches Zeichen in die richtige Richtung gesetzt hat und „nun es an der Zeit ist, dass die unionsgeführte Bundesregierung das Beamtenrecht auf Bundesebene angleicht!“