„Es ist ein gutes Signal, dass Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Schirmherrschaft für den Christopher-Street-Day in Stuttgart (23. Juli bis 1. August 2010) übernommen hat. Damit bezieht die Bundesregierung eine klare Position gegen Diskriminierung von Lesben und Schwulen in Deutschland“ wertet Björn Beck, Stellvertretender Bundesvorsitzender der LSU, das Engagement der Ministerin.

Die Bundesjustizministerin hat sich bereits zuvor für eine rechtliche Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe und sogar für ein volles Adoptionsrecht ausgesprochen. Es ist die erste Schirmherrschaft für einen CSD durch ein Mitglied der Bundesregierung.

Die Veranstaltungen im Rahmen der CSDs sind keinesfalls nur die bunten Paraden, es sind zahlreiche politische Veranstaltungen, die für eine Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen in der Gesellschaft werben. „Die gesellschaftliche Gleichberechtigung und der Abbau von Vorurteilen ist ein wichtiger Teil der Arbeit von den lesbisch-schwulen Organisationen. Der CSD ist hierbei ein wichtiger Bestandteil“, stellt Michael Reiss, Vorsitzender des LSU-Landesverbandes Baden-Württemberg, fest.

„Die Zeit des Wegschauens der Politik ist vorbei und die Bundesregierung zeigt mit diesem Engagement, dass sie der Zeit nicht hinterher hinkt. Ich bin der Ministerin dankbar für dieses klare Signal“ so Beck abschließend.