Erfreut reagierte die LSU auf die Forderung des Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, zukünftig eingetragene Lebenspartnerschaften im Ehegattensplitting mit Ehen gleichzustellen.
„Auch aus Sicht der LSU ist dieses ein konsequenter Schritt nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer. Die Bundesregierung und insbesondere die CDU kann sich nicht nur von Gerichtsentscheidungen treiben lassen, sondern muss auch dieses Thema aktiv gestalten und solche Ungerechtigkeiten abbauen“, fordert Björn Beck, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union.
„Wo zwei Menschen in Liebe und Fürsorge füreinander Verantwortung übernehmen, darf es keine Ungleichbehandlungen geben! Das Steuerrecht diskriminiert Lebenspartnerschaften nach wie vor in wichtigen Bereichen, die Regierung ist aufgefordert das endlich zu beenden“, so Beck.
Zivilrechtlich sind Lebenspartnerschaften den Ehen bereits gleichgestellt und haben somit die gleichen Pflichten – nur die vollständigen Rechte lassen noch auf sich warten.
„Es freut uns, dass mit Peter Müller ein angesehener CDU-Spitzenpolitiker diese Forderung der LSU aufgreift und unterstützt. Es wird Zeit, dass mehr Politiker in der Union die Zeichen der Zeit erkennen und Lebenspartnerschaften als gesellschaftstragende Realitäten anerkennen und nicht länger als Bedrohung sehen“, stellt Beck abschließend fest.