LSU würdigt vielfältiges Engagement und gedenkt der Opfer

„Die Krankheit AIDS ist noch lange nicht besiegt, aber HIV-positive Menschen haben Dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung heute eine ganz andere Lebenserwartung und vor allem Lebensqualität“, stellte der LSU-Bundesvorsitzende Alexander Vogt anlässlich des Welt-AIDS-Tages fest. „Das, was die Lebensqualität HIV-positiver Menschen heute jedoch noch am meisten beeinträchtigt, sind Stigmatisierung durch und Unsicherheit auf Seiten ihrer Mitmenschen. Deshalb ist es Ziel der diesjährigen Kampagne ‚Positiv zusammen leben!‘ den unbefangenen Umgang mit infizierten Menschen zu fördern.“ Die LSU unterstütze das Anliegen und setze sich dafür ein, dass die von Seiten der LSBT*I-Community geforderte Akzeptanz von gesellschaftlicher Vielfalt selbstverständlich auch HIV-positive Menschen einschließe. „Und deshalb unterstützen wir auch jede Form von Aufklärung und des offenen Umgangs mit der Krankheit AIDS und der Ansteckung mit HIV“, so Vogt.

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr hinzu. Die Zahl der HIV-Positiven bewegt sich in Deutschland bei rund 85.000 Menschen. Vogt würdigte in diesem Zusammenhang auch das Engagement vieler Ehren- und Hauptamtlicher, die sich als Einzelpersonen oder Organisationen für den Kampf gegen die Krankheit AIDS und gesellschaftliche Offenheit im Umgang mit ihr einsetzen. „Vor allem gedenken wir heute aber auch der Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten der Krankheit zum Opfer gefallen sind. Auch in ihrem Sinne dürfen wir in unserem Wirken und öffentlichen Engagement nicht nachlassen!“

Pressemitteilung als PDF: 16-12-01_PI_LSU zum Welt-AIDS-Tag.pdf