Skandal am SPD Stand auf dem Hamburg CSD. Auf ihrem Werbematerial fordern die SCHWUSOS Hamburg ein „tolerantes Land für alle“.

Doch wie uns mehrere Passanten bestätigen hört die Toleranz bei Andersdenkenden auf.Geschehen am Sonntag Nachmittag. Mehrere schwule Besucher des CSD möchten Informationsmaterial eines hochrangingen SCHWUSO- Mitglieds nicht annehmen. Sie erklären sie würden lieber CDU wählen. Daraufhin entgegnet ein Verteiler: „Das ist ja wie bei Schweinen, die sich freiwillig beim Metzger auf den Tisch legen. “
Auf Nachfrage was dieser „tolerante“ Schwuso über schwule CDU Mitglieder denke bekamen die drei die unglaubliche Antwort:“Hier bin ich total intolerant. Das ist ja so, wie wenn die Juden früher Nazis gewählt hätten.“ An dieser Stelle geht der Wahlkampf eindeutig zu weit. Ole van Beust als homosexueller OB der Freien Hansestadt wird mit so einer Aussage verunglimpft, wie Tausende weitere bekennender homosexueller CDU Wähler. Eine solche rassistische Aussage empört die gesamte Community und muss Konsequenzen haben. Ingo Pohl, LSU Vorsitzender Nord:
Ich bin tief traurig, dass dies sich so abgespielt hat. Mehrere Schwusos fielen zwar durch aggressives Verhalten vor dem LSU Stand auf, aber diese verbale Entgleisung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Johannes Kahrs trägt hierfür auch Mitverantwortung. Er prägt den Stil des Schwuso Wahlkampfes, war bei dem Vorfall persönlich anwesend und sein Diskussionsstil auf der Politdiskussion am Samstag war dermaßen undifferenziert und aggressiv, dass dies der Nährboden für derartige Intoleranz darstellt. Die Äußerungen dieses Schwuso Aktivisten beleidigen nicht nur die Mitglieder der LSU, die sich seit Jahren erfolgreich für Gleichstellungspolitik einsetzen. Sie beleidigen alle Opfer des Naziterrors. Selbst überhöhten Alkoholkonsum lasse ich als Entschuldigung für diesen Vorfall nicht gelten. Wir erwarten, dass die Schwusos und namentlich der Mann, der für den SPD Stand Verantwortung hat, Johannes Kahrs, das entsprechende Mitglied, dass auf Nachfrage, den Schwusos auch bekannt ist, einen Fortbildungskurs in Politik und Benehmen vermitteln und sich zu einer öffentlichen Entschuldigung durchringen.