Jahresempfang und Sommerfest der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Berlin mit CDU-Generalsekretär Pofalla

Jahresempfang und Sommerfest der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Berlin mit CDU-Generalsekretär Pofalla

(Berlin, 08.06.2009) Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) laden zum nunmehr 5. LSU-Jahresempfang, der dieses Mal wieder als Sommerfest ausgerichtet wird, am Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 18.30 Uhr, in die Sächsische Vertretung in Berlin-Mitte ein.

Mit Blick auf das aktuelle politische Geschehen freut sich der LSU-Bundesvor-sitzende Reinhard Thole ganz besonders, den Generalsekretär der CDU-Deutschlands, Ronald Pofalla, MdB für ein persönliches Grußwort der LSU-Mutterpartei begrüßen zu können.

Besonderer Dank gilt ebenso dem Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund, Staatssekretär Erhard Weimann, für die Gastfreundschaft und nicht zuletzt der diesjährigen Festrednerin, der Sächsischen Ausländerbeauftragten und Staatsministerin a. D. Friederike de Haas, MdL.

Der LSU-Jahresempfang hat sich inzwischen zu einem festen traditionellen Termin im politischen Berlin entwickelt. Die LSU feiert zusammen mit rund 250 prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Szene. Im Superwahljahr 2009 ist es besonders wichtig, Flagge zu zeigen und zu demonstrieren, dass mehr bürgerliche Homosexuelle in der Union engagiert sind, als viele vermuten.

„Die LSU ist ein aktiver Partner der CDU und zeigt Präsenz auf zahlreichen lesbisch-schwulen Stadtfesten und CSD-Paraden. Und kämpft für den Wahlsieg von Angela Merkel, damit sie unsere Bundeskanzlerin bleibt“, bekräftigt Reinhard Thole.

Der LSU-Bundesvorsitzende wird in seiner Rede eine kurze politische Bilanz der vergangenen Jahre ziehen und thematisch Schwerpunkte zu „HIV/Aids-Prävention“ und „Islam und Homosexualität“ setzen.

LSU fordert Runden Tisch HIV- und AIDS-Prävention

LSU fordert Runden Tisch HIV- und AIDS-Prävention

(Berlin, 27.05.2009) Angesichts der weiterhin hohen Niveaus der HIV-Neudiagnosen fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), Björn Beck, eine Runden Tisch zur HIV- und AIDS-Prävention, der durch das Bundesgesundheitsministerium koordiniert werden soll.

„Es stecken sich jährlich immer noch knapp 3.000 Personen neu mit HIV an. Ich warne daher davor, die Infektionsgefahr zu unterschätzen. Prävention und Forschung kommt daher eine Schlüsselrolle zu“, unterstreicht Beck.

Die Erfolgsmeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) sieht der stellvertretende LSU-Bundesvorsitzende kritisch: “ Die steigenden Abssatzzahlen von Kondomen sind sicherlich begrüßenswert, letztlich kommt es aber auf die Infektionszahlen an, und solange die auf diesem hohen Niveau bleiben, haben wir weiterhin ein ernsthaftes Problem, daß wir gemeinsam und jeweils zielgruppenspezifisch angehen müssen.“

„Besorgniserregend ist insbesondere der 7-%ige Anstieg von Neuinfektionen in Berlin. Von Entwarnung kann also überhaupt keine Rede sein“, so Beck abschließend.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden 2.806 neue Fälle von Ansteckung mit dem HI-Virus gemeldet – und damit 32 mehr als 2007. Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben, stellen mit 65 Prozent weiterhin die größte Gruppe. Hier blieb die Zahl der Neudiagnosen 2008 (1555) im Vergleich zum Vorjahr (1552) praktisch unverändert. Der Anteil derjenigen, die sich durch heterosexuellen Kontakt angesteckt haben, liegt dabei laut RKI unverändert bei 17 Prozent (403 Fälle). Neu diagnostiziert wurden 2008 auch 21 HIV-Infektionen bei Kindern und Neugeborenen, die das Virus von ihrer Mutter bekommen haben.

LSU: Punktlandung für Horst Köhler – LSU gratuliert

LSU: Punktlandung für Horst Köhler – LSU gratuliert

(Berlin, 23.05.2009) Der Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), Reinhard Thole gratuliert Horst Köhler zu seiner überzeugenden Wiederwahl als Bundespräsident gleich im ersten Wahlgang. „Ich freue mich ganz besonders, daß uns Horst Köhler für weitere fünf Jahre erhalten bleibt“, sagte Thole in einer ersten Stellungnahme und weiter „damit ist der von rot-rot-grün geplante Versuch, einen der beliebtesten Bundespräsidenten aus dem Amt zu wählen, grandios gescheitert.“

„Horst Köhler ist und war immer ein Präsident für alle Deutschen und hat auch anläßlich des perfiden Anschlages auf das Homosexuellen-Denkmal im Berliner Tiergarten 2008 klar und deutlich Stellung bezogen“, unterstreicht Thole.

Die Bundesversammlung hat Horst Köhler heute Nachmittag mit der erforderlichen absoluten Mehrheit von 613 Stimmen im 1. Wahlgang erneut zum Staatsoberhaupt gewählt.

Die LSU in Nordrhein-Westfalen freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit OB-Kandidat Peter Kurth

Die LSU in Nordrhein-Westfalen freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit OB-Kandidat Peter Kurth

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) begrüßt die Kandidatur des LSU-Mitgliedes Peter Kurth für das Amt des Oberbürgermeisters der Domstadt.

Der Landesvorsitzende der NRW-LSU Norman Krayer freut sich, dass somit endlich Kompetenz in das Kandidatenangebot zur Oberbürgermeisterwahl einzieht: „Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen braucht einen Sanierer mit Erfahrungen, wie sie ein Jurist und erfahrener Verwaltungsmanager Peter Kurth mitbringt. Köln verdient Qualität und Verlässlichkeit“.

Zugleich forderte Krayer die bürgerlichen Kräfte in Köln auf, Kurth als gemeinsamen Kandidaten zu unterstützen. Insbesondere unterstützte Krayer die Forderung des früheren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer, die FDP solle ihren ebenfalls schwulen Kandidaten Ralph Sterck zugunsten Kurths zurückziehen: „Homosexualität allein ist kein Kompetenzmerkmal. Einzig entscheidend sind Erfahrung, Führungsqualität und Bürgernähe“

Das Mitglied des Bundesvorstandes, Boris Ziegler aus Köln freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Peter Kurth: „Die Kandidatur Peter Kurths hat der Sache der Schwulen und Lesben in der Union schon viel gebracht“ Nun gelte es, dass LSU und CDU gemeinsam um alle Wähler in Köln kämpfen.

Der gebürtige Rheinländer Peter Kurth trat 2005 der LSU bei und war bis 2001 Finanzsenator in Berlin. Am heutigen Dienstag, den 12. Mai 2009 wurde Peter Kurth offiziell von der CDU Köln ins Rennen geschickt.

LSU begrüßt Gleichstellung bei der Opferentschädigung

LSU begrüßt Gleichstellung bei der Opferentschädigung

(Berlin, 23.04.2009) Reinhard Thole, Bundesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), begrüßt die heute Nachmittag vom Deutschen Bundestag in 2. und 3. Lesung beschlossene Reform des Opferentschädigunggesetzes – OEG (BT-Drs. 16/12273 und 16/12699).

„Ich freue mich, daß bei der Reform gleichgeschlechtliche Lebenspartner Berücksichtigung gefunden haben und eine rechtliche Gleichstellung erzielt werden konnte. Es wäre schlechterdings nicht vermittelbar gewesen, wenn Lebenspartner außen vor geblieben wären, denn als Opfer von Gewalttaten befinden sich Lebenspartner in der gleichen schrecklichen Situation wie Ehepartner“, unterstreicht Thole.

„Allerdings hätte ich mir anstelle eines Verweises auf das Bundesversorgungsgesetz eine ausdrückliche Nennung der Lebenspartner als Anspruchsberechtigte im OEG gewünscht“, so der Bundesvorsitzende abschließend.

Nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) steht Deutschen, die im Ausland Opfer einer Gewalttat oder eines terroristischen Anschlages werden ein Anspruch auf Entschädigung zu, von 714 Euro Einmalzahlung für leichte bis zu 14.976 Euro für schwere Verletzungen. 25.632 Euro gibt es beim Verlust mehrerer Gliedmaßen oder schweren Verbrennungen. Hinterbliebene erhalten ein begrenzte Einmalzahlung. Das reformierte OEG gilt sowohl für ausländische Staatsangehörige, die sich rechtmäßig in Deutschland aufhalten als auch für jene Ausländer, die sich nur kurz in Deutschland aufhalten, aber mit ständig hier residierenden Personen eng verwandt sind.