Vor 62 Jahren, am 23. Mai 1949 hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verkündet und damit einem neuen Deutschen Staat eine der modernsten und freiheitlichsten Verfassungen seinerzeit gegeben. Die Aufnahme der Menschenrechte in die ersten 19 Artikel des GG unterstreicht dies.

Angesichts der sich verändernden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wurde das GG in den vergangenen sechs Jahrzehnten immer wieder Änderungen und Anpassungen unterzogen, der freiheitlich-demokratische Charakter somit immer wieder erneuert.

Zum heutigen 62. Jahrestag der Verkündigung des GG sagt Alexander Vogt, Vorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union Deutschlands (LSU): „Wir fordern von den Unionsparteien, sich für die Aufnahme des Merkmals der sexuellen Identität in Schutzkatalog des Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 3 GG) zu engagieren. Der Diskriminierung von Mitbürgern anderer Sexualitäten sollte ebenso wirkungsvoll entgegengetreten werden, wie der bereits sanktionierten Diskriminierung aufgrund von beispielsweise Geschlecht oder Abstammung.“